Zahnärztliche Mitteilungen Nr. 08

zm 109, Nr. 8, 16.4.2019, (884) Mit den 4.000 Euro aus Magdeburg habe er nicht gerechnet, sagt Haesler, Museums- gründer und im Hauptberuf Zahntechniker- meister. In der Tat gibt es nach wie vor erheblichen Finanzbedarf, auch wenn sich nach einem Hilferuf und einer angekündig- ten Teilschließung Ende 2018 wegen des defekten Dachs, daraus resultierenden Wasserschäden und einer fehlenden Hei- zung die Lage etwas entspannt habe. Die gespendeten 30.000 Euro werden dringend benötigt. Das größte Problem: das Dach des Fahrstuhl- schachts. Der Fahrstuhl selbst sei schon vor vielen Jahren mit großem Aufwand aus- gebaut worden, es existiere deshalb nur noch der über 15 Meter hohe Schacht mit einem eigenen – schadhaften – Dach. Durch die verdunstende Feuchtigkeit werde das Raumklima zudem negativ beeinflusst; die Spende aus dem benachbarten Sachsen- Anhalt ermögliche nun die Reparatur. „Ein dichtes Dach wird das Hausklima verbessern, erst damit wird eine grundlegende Renovie- rung sinnvoll“, erläutert Haesler. Dentalhistorisches Museum Zschadraß Licht am Ende des Fahrstuhl- schachts Der Erlös der Tombola beim Zahn- ärztetag Sachsen-Anhalt ging an das Dentalhistorische Museum im sächsischen Zschadraß. 4.000 Euro! Seit seinem Hilferuf im Herbst 2018 hat der Museumsverein schätzungs- weise 30.000 Euro Spenden erhalten. Die Gelder werden für die Not- eindeckung des Museumsdachs, für Elektrik und Beleuchtung und für zwei neue Hauptgasanschlüsse eingesetzt, berichtet der Vereinsvorsitzende Andreas Haesler. Darüber hinaus hat sich eine weitere Baustelle aufgetan: Das Dach des Fahrstuhls muss repariert werden. Blick zur restlichen Decke im Fahrstuhlschacht und „Durchblicke“: Wohl durch die vielen Stürme ist die gesamte Dacheindeckung verlorengegangen. Alle Fotos: DHMZ

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