Zahnärztliche Mitteilungen Nr. 15-16

zm 109, Nr. 15-16, 16.8.2019, (1679) drei, in 19 Prozent der Fälle vier Zahnärzte beschäftigt. In 17 Prozent der Praxen arbeiten fünf oder mehr Zahnärzte. Im Durchschnitt sind in den Praxen vier Zahnärzte tätig. \ 41 Prozent der Befragten geben an, dass in der Praxis, in der sie arbeiten, nur sie selbst angestellt sind. 31 Prozent sagen, dass in ihrer Praxis zwei angestellte Zahnärzte arbeiten, jeweils 14 Prozent geben an, dass drei bezie- hungsweise mindestens vier Zahnärzte an- gestellt sind. Im Durchschnitt sind in den Praxen zwei Zahnärzte in Anstellung tätig. \ 18 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Arbeitszeit ohne Überstunden weniger als 20 Stunden beträgt. 22 Prozent arbeiten 20 bis 29, 40 Prozent 30 bis 39 Stunden. Bei jedem Fünften beträgt die vereinbarte Arbeitszeit ohne Überstunden 40 Stunden und mehr. Im Durchschnitt leisten die Zahn- ärzte eine wöchentliche Arbeitszeit von 29 Stunden. Die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei Männern und den unter 35-Jährigen höher als bei Frauen und Älteren. ck Die Erhebung fand vom 17. bis zum 29. April 2019 mithilfe computergestützter Telefon- interviews statt. Die Ergebnisse können mit den bei Stichprobenerhebungen üblichen Fehlertoleranzen (hier maximal +/- 4,4 Pro- zentpunkte) auf die Grundgesamtheit der angestellten Zahnärzte und Zahnärztinnen in Baden-Württemberg, die Mitglieder der hiesigen KZV sind, übertragen werden. Ehrenamtliches Engagement bei den zahnärztlichen Berufsvertretungen insgesamt * Männer Frauen unter 35-Jährige 35- bis 44-Jährige 45- bis 54-Jährige 55 Jahre und älter Familienstand: - verheiratet / mit Partner zusammenlebend - anderer Familienstand Tabelle 4; Quelle: forsa Politik- und Sozialforschung GmbH * an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“ „Ein ehrenamtliches Engagement bei den zahn- ärztlichen Berufsvertretungen ist vorstellbar“ Ja (in Prozent) 48 47 49 55 48 58 27 44 57 Nein, kommt nicht infrage (in Prozent) 50 52 48 41 48 42 73 54 42 21 Unter dem Titel „Frischer Wind für Berufspolitik“ hat die Junge Kommis- sion der Zahnärztekammer Nordrhein junge Zahnärztinnen und Zahnärzte dazu aufgerufen, an einer Online- Meinungsumfrage zur Zukunft der Berufspolitik teilzunehmen. Die Frage ist: Was muss sich in der Berufspolitik ändern, damit der zahnärztliche Nach- wuchs in Gremien und Institutionen stärker vertreten ist? Die Zahnärztekammer hat sich zum Ziel gesetzt, mehr junge Zahnärz- tinnen und Zahnärzte für ein ehren- amtliches Engagement in der Berufs- politik zu gewinnen. Die dazu einge- richtete Junge Kommission erarbeitet derzeit einen Maßnahmenkatalog mit Vorschlägen, umden Berufsnachwuchs für ein Engagement in zahnärztlichen Gremien und Institutionen von der Regionalinitiative vor Ort bis hin zur Zahnärztekammer oder der KZV zu gewinnen. \ Die Umfrage ist bis zum 23. August 2019 abrufbar unter: https://www. zahnaerztekammernordrhein.de/ umfragejungekommission Umfrage in Nordrhein I NFO Grün, agil und hungrig. Proc odile. © 02/2019· 419529V0

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