Zahnärztliche Mitteilungen Nr. 20

zm 111, Nr. 20, 16.10.2021, (1972) UMFRAGE DER UNIVERSITÄT GREIFSWALD So war die Lehre an den Unizahnkliniken in der Pandemie Andreas Söhnel, Alexander Welk, Till Ittermann, Stefan Kindler, Thomas Kocher Die Corona-Pandemie hat anfangs nicht nur für eine Verunsicherung bei der Behandlung der Patienten in den Praxen gesorgt, sie hat auch die Lehre an den einzelnen Universitätsstandorten stark durcheinandergewirbelt. Vom totalen Einstellen des Lehrbetriebs bis hin zu einer der Situation angepassten Durchführung der Lehrveranstaltungen mit kleineren Gruppen im Schichtsystem – die Reaktionen waren unterschiedlich. N eben der Befragung aller Universitätskliniken zu den strukturellen Anpassungen an die Corona-Pandemie (zm 13/2021, S. 16–19) wurden die Kollegen eben- falls gebeten, jeweils einen Frage- bogen zum Einfluss der Pandemie auf die studentische Lehre in der Vor- klinik und in der Klinik auszufüllen. Auch wenn die einzelnen Fachgebiete an ihren Standorten teilweise als Poliklinik, Klinik, Department oder Abteilung bezeichnet werden, wird in diesem Artikel einheitlich von Abtei- lungen gesprochen. Was hat sich in der Vorklinik und in den Phantomkursen im 6. Semester verändert? Während im Januar/Februar 2020 84 Prozent der Vorlesungen (27 Abtei- lungen) für die Studierenden noch in Präsenz angeboten wurden, änderte Foto: AdobeStock_Photographee.eu Abb. 1: Häufigkeit der Ausbildung im klinischen Abschnitt am Patienten sortiert nach Fachgebiet und Quartal Quelle: Universitätsmedizin Greifswald 78 | PRAXIS

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