Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 7

POLITIK | 33 dass dieses Land nicht mehr international wettbewerbsfähig ist“, so Hirschel. Die Wirtschaft stagniere nicht wegen zu hoher Sozialausgaben oder Unternehmenssteuern, sondern aufgrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der damit einhergehenden Inflation, die zum größten Kaufkraftverlust der Nachkriegsgeschichte geführt habe. Aus Sicht von Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, ist das Problem der anhaltende Stillstand in der Gesundheitspolitik: „Ich habe den Eindruck, dass man seit zehn Jahren nicht mehr darüber spricht, wie man Gesundheitsversorgung besser gestalten kann, sondern nur darüber, wie man mehr Geld ausgeben kann.“ Sie forderte neue und besser durchdachte Strukturen. Im OECDVergleich liege Deutschland in allen Bereichen – ob bei der Anzahl der Pflegekräfte oder der von Ärztinnen und Ärzten – deutlich über dem Durchschnitt. Dabei ist aus Pfeiffers Sicht zu bedenken: Mit dem Eintritt der Babyboomer in den Ruhestand wird die Zahl der Beschäftigten sinken und die der Leistungsnehmerinnen und -nehmer steigen. „Dann müssen wir uns Gedanken machen: Ist es sinnvoll, so viel stationär zu behandeln, oder kann man nicht mehr ambulant machen? Wie kann man die Patientensteuerung verbessern? Und: Brauchen wir vielleicht auch nicht mehr so viele niedergelassene Ärzte?“ Um diese Themen gehe es momentan in der politischen Diskussion allenfalls am Rande, kritisierte die Vorständin und forderte: „Wenn wir nicht jetzt mit mutigen Veränderungen beginnen, haben wir in zehn Jahren ein Riesenproblem.“ Die Diskussion um die Kosten für den Sozialstaat betreffend sagte die Chefin des Textilunternehmens Trigema, Bonita Grupp: „Die mit dem Sozialstaat verbundenen Kosten sind für uns nicht das Problem. Für unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit als Unternehmen spielt der konsequente Abbau von Bürokratie eine viel wichtigere Rolle.“ sth zm115 Nr. 07, 01.04.2025, (539) Zurzeit heißt es oft: Der Sozialstaat ist zu teuer. Aber der Sozialstaat ist nicht das Problem. Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Joinus@ 10.1 |A040 Strukturelle Farbe ohne künstliche Farbpigmente: passt sich stufenlos jeder Zahnfarbe von A1 bisD4an Bis-GMA-freie Formulierung: für eine bessere Biokompatibilität einfache Bevorratung: nur 1 Farbe reicht für wirtschaftliche Nachhaltigkeit Smart Chromatic Technology – 1.000 Farben Weiß Muster & Mehr Im REM-Bild ganz deutlich zu erkennen: Die Perlenstruktur von OMNICHROMA im Vergleich zu herkömmlich gestoßenen Partikeln. FARBE AUS LICHT UNENDLICHE MÖGLICHKEITEN tokuyama-dental.eu

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