66 | ZAHNMEDIZIN zm115 Nr. 07, 01.04.2025, (572) Abb. 3: Präoperative Dreidimensionale Bildgebung (DVT): Die Ausdehnung der NPDC lässt sich in der dreidimensionalen Bildgebung sehr gut erkennen. In der axialen Schicht zeigt sich eine maximale Ausdehnung von 16 mm in transversaler Richtung. Die sagittale Ansicht zeigt eine maximale Ausdehnung von 9 mm und misst die Perforation am Gaumen mit circa 10 mm im Durchmesser. Eine Perforation zur Nase hin oder nach vestibulär ist nicht vorhanden. Der Canalis incisivus ist normwertig, daher kann die Raumforderung bereits röntgenologisch klar von einer Kanalerweiterung unterschieden werden. Der knöcherne Defekt lässt keine implantologische Rehabilitation vor Zystektomie im Frontzahnbereich zu. Abb. 4: Intraoperativer Befund: Nach marginaler und krestaler Schnittführung sowie Mobilisation der Schleimhaut des Gaumens zeigt sich der Zystenbalg. Abb. 6: Der knöcherne Defekt wurde mit Corticalis Granulat, gemischt mit autologem Knochen und PRGF aufgefüllt und mittels einer resorbierbaren Bio-Gide-Membran sowie PRGF abgedeckt. Abb. 7: Palatinale Präparation bis zur A-Linie, zur Mobilisation der Gaumenschleimhaut: Nach der Präparation zeigen sich die Aa. palatinae majores intakt. Abb. 5: Knöcherner Defekt nach Enukleation der Zyste: Es besteht keine Perforation zur Nase. Fotos: Daniel Groisman / Helena Albrecht
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