Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 21

NACHRICHTEN | 21 Thüringischer Ministerpräsident Voigt zum Dialog in der BZÄK Zu einem gesundheitspolitischen Austausch mit Vertretern der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Landeszahnärztekammer Thüringen hat der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) am 16. Oktober die BZÄK in Berlin besucht. Hintergrund dieses Gesprächs waren nach Angaben der BZÄK unter anderem die Warnungen von Voigt vor einer (Über-)Regulierung Der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt beim Besuch mit dem Geschäftsführenden Vorstand der Bundeszahnärztekammer: Prof. Dr. Christoph Benz, Dr. Romy Ermler, Konstantin von Laffert (v.r.). Foto: zm/sr von investorenbetriebenen MVZ (iMVZ), die er am Rande der Koalitionsverhandlungen geäußert hatte. Daraufhin hatte ihn der Geschäftsführende Vorstand der BZÄK (Präsident Prof. Dr. Christoph Benz, Vizepräsidentin Dr. Romy Ermler, Vizepräsident Konstantin von Laffert) Anfang Mai wegen der praktischen (berufs-)rechtlichen Probleme mit iMVZ im ländlichen Raum sowie möglichen Regulierungsoptionen angeschrieben und einen direkten Austausch angeboten. Dieser Einladung war er auch vor dem Hintergrund gefolgt, dass Thüringen noch bis Ende 2025 den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in der Person der thüringischen Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD) innehat. Voigt erklärte laut BZÄK, sein Ziel sei es, dass die geplanten regulatorischen Maßnahmen des Bundes in diesem Bereich den Ländern mit ihren unterschiedlichen Versorgungssituationen genügend Beinfreiheit lassen, um neue Versorgungskonzepte erproben zu können. Er teile die Sorge vor einem völlig unregulierten Bereich, wolle jedoch zugleich mit Investoren über Möglichkeiten einer Einbindung im Sinne einer größeren Angebotsvielfalt sprechen. Im Mittelpunkt stehe dabei die Versorgung im ländlichen Raum. Voigt kann sich hierzu auch einen Ländervorschlag vorstellen. Er bat in diesem Zusammenhang um Vertrauen und betonte, dass selbstverständlich auch die Leistungserbringer mit ihrer Expertise in diesen Prozess eingebunden werden sollen. sr Primescan® undCEREC® direkt testen* Testen Sie Intraoralscannen und Inhouse-Fertigung im Praxisalltag – Kostenlos und unverbindlich In der Theorie klingt Digitalisierung großartig – doch was vermag sie in Ihrer Praxis zu leisten? Finden Sie es heraus! Wir unterstützen Sie dabei und stellen Ihnen mit Primescan einen hervorragenden Intraoralscanner oder mit CEREC das Komplettsystem für die Inhouse-Fertigung von Restaurationen leihweise zur Verfügung. Testen Sie drei Wochen lang – mit enger Begleitung durch unsere Experten direkt vor Ort. Zum Testen anmelden: *Gültig für Deutschland und Österreich im Aktionszeitraum bis 31.12.2025.

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