18 | POLITIK KZBV-VERTRETERVERSAMMLUNG IN BERLIN „Wir poltern nicht, wir überzeugen!“ Der KZBV-Vorstand hat auf der 7. Vertreterversammlung am 12. und 13. November in Berlin die gesundheitspolitischen Herausforderungen der Zahnärzteschaft deutlich umrissen. Dabei wurden immer wieder die Präventionserfolge herausgestellt. Die Delegierten verabschiedeten eine Reihe von Beschlüssen mit klaren Botschaften an die Politik. Völlig zu Recht nimmt die Politik immer wieder Bezug auf die positiven Ergebnisse der in diesem Jahr veröffentlichten Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie. Die Gesundheitskompetenz und die Mundgesundheit in Deutschland haben sich stetig und nachhaltig verbessert. Der Schlüssel dieses Erfolges liegt in unserer konsequenten Präventionsausrichtung“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Martin Hendges, den Delegierten der 7. Vertreterversammlung in Berlin. Dies werde zwar seitens der Politik auch so wahrgenommen und es werde viel über Prävention gesprochen. „Das allein reicht aber nicht aus. Vielmehr sollte es der Bundesregierung ein Kernanliegen sein, diese Erfolge nachhaltig zu sichern und zum Vorbild für anstehende Reformen im Gesundheitswesen zu nehmen. Der zahnärztliche Bereich hat gezeigt, dass sich damit auch die GKV-Ausgaben stabilisieren lassen“, zeigte sich Hendges überzeugt. Der KZBV-Vorsitzende ging in seiner Rede umfassend auf die Politik der neuen Bundesregierung ein. So auch auf das erste gesundheitspolitische „Omnibus-Gesetz“ der Legislatur, das „Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege“, welches das „Kleine Sparpaket“ enthält und am 6. November 2025 im Bundestag beschlossen worden ist. Drei Jahre nach dem Referenten-Entwurf zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetz „nehmen wir heute mit großer Genugtuung und Freude zur Kenntnis, zm115 Nr. 23-24, 01.12.2025, (1964) EHRHARDT IST NEUE STELLVERTRETENDE VV-VORSITZENDE Nach einer turbulenten Wahl wurde Dr. Christine Ehrhardt neue stellvertretende Vorsitzende der Vertreterversammlung. Sie löst Meike GorskiGoebel ab, die als Nachfolgerin von Dr. Ute Maier in den KZBV-Vorstand gewählt wurde. Das Präsidium besteht nun aus Dr. Holger Seib (KZV Westfalen-Lippe), Ehrhardt (KZV RheinlandPfalz) und Dr. Jürgen Welsch (KZV Bayern). Dr. Christine Ehrhardt, KZV RheinlandPfalz
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