TITEL | 39 Für die Funktionsabformung wurde zunächst der Funktionsrand des Oberkiefers analog zur Situationsabformung mit einem C-Silikon (sta-seal f, Fa. DETAX GmbH) myodynamisch ausgeformt, um diesen muskelgriffig zu gestalten. Zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Schichtstärke der Abformung wurden zuvor drei Stops aus selbigem Material auf der Unterseite der 3D-Bite-Plates angebracht. Anschließend folgten die Abformung der Kieferbasis mit einem fließfähigen CSilikon (Xantopren comfort medium, Fa. Kulzer) unter erneuten (aktiven zm115 Nr. 23-24, 01.12.2025, (1985) Fotos: Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik Abb. 7: Eingegliederte 3DBite-Plates mit aufgesteckten Aufbissplatten (a): bestmöglicher planer beziehungsweise paralleler Abschluss. Die vertikale Relation (b) entsprach der Ruhelage minus drei Millimeter, analog zur ersten Behandlungssitzung. Abb. 8: Funktionsabformung der zahnlosen Kiefer, die Abformungen wiesen nach diesem Vorgang einen Saugeffekt auf und die Aufbissplatten lagen bei Kieferschluss plan aufeinander. Abb. 9: Bestimmung der definitiven Okklusionsebene durch erneutes Anlegen des UTSCAD (Ivoclar Vivadent) und Ausrichtung nach Bipupillarlinie (und Camper-Ebene) Abb. 10: Entfernung der Aufbissplatten (a) und Eingliederung des Stützstiftregistrats auf den vorgefertigten Retentionen des 3DBite-Plates (b). Abb. 11: Klassische Stützstiftregistrierung, nach Überprüfung der Reproduzierbarkeit wurde die ermittelte Position (Pfeilspitze bis einen Millimeter dahinter) mittels Plexiglasrondell und Feststellschraube des Gnathometer-CAD fixiert. Abbildung 12: Verschlüsselung der Basen mit einem geeigneten Silikon zur Bissregistrierung (Registrado X-tra) (a): Die Bissnahme wurde anschließend en bloc entnommen (b) und dem Labor mit den notierten Parametern des UTS-CAD übermittelt. a a a b b b
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