64 | GESELLSCHAFT JAHRESRÜCKBLICK Unsere Online-Highlights 2025 Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, höchste Zeit, zurückzublicken. Auf zm-online.de finden Sie die Storys aus Zahnmedizin, Forschung und Berufspolitik, die uns 2025 bewegt haben. Ein kurzer Überblick für alle, die das Jahr nachvollziehen möchten. zm115 Nr. 23-24, 01.12.2025, (2010) DEBATTE ZUR FORTBILDUNG „KARIESEXKAVATION“ Auf die Frage, ob man Karies am besten selektiv oder vollständig aus einer tiefen Läsion exkaviert, gibt es keine einhellige Antwort. Unsere Fortbildung präsentiert daher zwei Beiträge, die die Evidenz für ihre jeweiligen Positionen darstellen: Haak und Stein (Leipzig) argumentieren für die selektive, Dammaschke (Münster) für die vollständige Kariesexkavation. Die Fragestellung hat in der Wissenschaft rege Diskussionen ausgelöst. BRITISCHE ARMEE WARNT SOLDATEN VOR „TURKEY TEETH” Militärzahnärzte der British Army haben ihre Soldaten davor gewarnt, für „Türkei-Zähne“ ins Ausland zu reisen, da sie wegen der schlechten Versorgungsqualität ihre Dienstfähigkeit aufs Spiel setzen. DIESER ZAHNARZT VERSORGT LKW-FAHRER Seit mehr als zehn Jahren behandelt Dr. Ralph Deppe über die Initiative „DocStop“ Fernfahrer mit akuten Zahnschmerzen aus ganz Europa. Der Zahnmediziner fährt im Minijob obendrein selbst LKW und kennt die Bedingungen der Brummifahrer, die oft unter Stress stehen. DIE TOP 3 IN 2025 1. Ibuprofen beeinflusst den Fettstoffwechsel im Gehirn: Forschende der SRH University und der Universität des Saarlandes haben herausgefunden, dass Ibuprofen den Stoffwechsel bestimmter Fette im Gehirn beeinflusst, die mit Alzheimer in Verbindung stehen. 2. Hat ein Zahnarzt den Da-Vinci-Code geknackt?: Bis heute grübelt die Welt, wie Leonardo da Vinci den „Vitruvianischen Menschen“ in perfekten Maßen präzise sowohl in ein Quadrat als auch in einen Kreis einfügen konnte. Ein Endodontologe aus London will das 500 Jahre alte Rätsel geknackt haben. 3. Studie zu sexueller Belästigung in deutschen Kliniken: Erstmals liefert eine Querschnittsstudie Zahlen zu sexueller Belästigung im Gesundheitswesen. Danach wurden drei Viertel aller Krankenpflegerinnen und Ärztinnen bereits Opfer.
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