Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 4

ZAHNMEDIZIN | 19 Foto: globalmoments-stock.adobe.com Die endgültige Stichprobe umfasste 170.604 LandkreisMonat-Kombinationen (677 Landkreise multipliziert mit 252 Monaten) basierend auf 11.479.922 Einlingsgeburten in 677 Landkreisen (408 mit CWF-Behandlung [60,3 Prozent] und 269 ohne [39,7 Prozent]). Das mittlere Gestationsalter lag bei 39,5 Wochen [SD: 0,8], der Anteil der Jungen bei 51,2 Prozent und der Anteil der Mädchen bei 48,8 Prozent. Das mittlere Geburtsgewicht lag bei 3.337,4 g [SD: 172,8]. Die höchsten mittleren Anteile des mütterlichen Alters wurden im Alter von 20 bis 24 Jahren mit 0,36 [SD: 0,13] und im Alter von 25 bis 29 Jahren mit 0,27 [SD: 0,12] ermittelt. Der mittlere Anteil der ethnischen Zugehörigkeit der Mütter lag bei 0,14 [SD: 0,22] Schwarze, 0,84 [SD: 0,22] Weiße und 0,02 [SD: 0,06] Sonstige. Insgesamt schienen die Geburtsverläufe und mütterlichen Merkmale in den behandelten und nie behandelten Landkreisen weitgehend ähnlich zu sein. „Wir konnten keine negativen Effekte feststellen“, resümiert Krebs. Weder das durchschnittliche Geburtsgewicht noch die Dauer der Schwangerschaft oder das Risiko für Frühgeburten unterschieden sich messbar im Vergleich der Entwicklung vor und nach der Einführung gegenüber Regionen, die keine Fluoridierung einführten. Das Geburtsgewicht gilt ihmzufolge als anerkannter Indikator für die Gesundheit von Neugeborenen und eignet sich besonders gut, um möglicheEffekte während der Schwangerschaft zu untersuchen. „Auch, weil wir genau wissen, wie lange die ungeborenen Kinder dem Fluorid ausgesetzt waren“, so Krebs. Mit ihren Ergebnissen stützen die Forscher die Empfehlungen der US-amerikanischen Behörden zur Unterstützung der Kariesprävention durch Trinkwasserfluoridierung. In den USA wird Fluorid seit dem Ende der 1940er-Jahre dem Trinkwasser zugesetzt. Die Einführung erfolgte schrittweise auf Gemeindeebene und erreicht heute mehr als 60 Prozent der Bevölkerung. br Krebs B , Simon L , Schwandt H , Burn S , Neidell M. Fluoridierung des Trinkwassers und Geburtsverläufe. JAMA Netw Open. 2026;9(1):e2554686. doi:10.1001/ jamanetworkopen.2025.54686 https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2025.54686 zm116 Nr. 04, 16.02.2026, (209) tokuyama-dental.eu Spezialisten & Alleskönner: Die ESTELITE-Familie – ein einzigartiges System für die moderne Füllungstherapie basierend auf sphärischen Füllkörpern. Ästhetik mit System – Komposite von TOKUYAMA MUSTER &MEHR Individuelle Anwendungsmöglichkeiten durch verschiedenste Viskositäten Exzellente Polierbarkeit & Handhabung mehrfach ausgezeichnet durch den Dental Advisor Hohe Belastbarkeit durch optimal abgestimmte sphärische Füllkörper Tiefe & schnelle Aushärtung durch kontrollierte Brechungsindizes & RAP-Technology Für den idealen Workflow: Unsere ESTEPOLISHER

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