Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 5

EIN BILD UND SEINE GESCHICHTE Foto: schlump, Dennis – stock.adobe.com 10 | GESELLSCHAFT zm116 Nr. 05, 01.03.2026, (292) Wenn Marcus Puschner etwas anfasst, dann wird es hot! Der Dresdner Landschaftsarchitekt betreibt seit 14 Jahren die Manufaktur Schlump-Chili. Das Wort „Schlump“ ist Friesisch und bedeutet so viel wie „glücklicher Zufall“. So steht es zumindest im Wörterbuch der Gebrüder Grimm aus dem Jahr 1854. 157 Jahre später erntete Puschner auf einem Dresdner WG-Balkon seine ersten Chilischoten und verwandelte sie mit Honig und Ingwer in eine Paste (Produktname „Aua Aua“ – sic!). Die wurde in seiner Familie sowie im Freundes- und Bekanntenkreis schnell so beliebt, dass er sich dazu überreden ließ, eine Firma zu gründen. Deren Verkaufsschlager sind vorkonfektionierte Geschenkboxen. Die angesprochenen Adressaten reichen von „A“ wie dem schärfsten Anwalt bis „Z“ – der schärfsten Zahnärztin der Welt. Das sei keinesfalls anzüglich gemeint, beteuert der junge Mann. Sondern einfach nur nett – und eindeutig mit Bezug auf den Boxinhalt. Drin stecken jedenfalls Habanero-ChiliSamen samt Anzuchtanleitung sowie ein Gläschen Aua-Aua-Paste. Vom „hot und hotter“ der Scharfesser-Gemeinde distanziert sich Puschner. „Mit meiner Paste macht sich niemand kaputt“, verspricht er. Erstens sei diese so nicht konzipiert, zweitens lasse sie sich gut dosieren: „Man kommt gar nicht mit einem Löffel durch die Glasöffnung!“ Und drittens hat Puschner eine vertrauenswürdige Fürsprecherin: seine Zahnärztin. Die sei begeistert, sagt er. „Und bestellt regelmäßig.“ „

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