Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 12

EDITORIAL | 3 Technik, die begeistert Dann haben wir mit einem Experten über das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung gesprochen. Denn Praxisinhaberinnen und -inhaber tragen bei einem längeren Ausfall durch Krankheit oder Unfall ein hohes finanzielles Risiko. Neben der Absicherung durch das Versorgungswerk kann hier eine private Berufsunfähigkeitsversicherung als Ergänzung das Risiko minimieren und helfen, im Ernstfall den Lebensstandard zu halten. Wir erklären, warum und in welchen Fällen es für Zahnärztinnen und Zahnärzte wirklich empfehlenswert ist, diese zusätzliche Vorsorge zutreffen. Außerdem berichten wir über die Sylter Woche 2026, die unter dem Kongressmotto „Perfekte Zahnheilkunde für jedes Lebensalter“ Mitte Mai ein breites fachliches Programm bot – von der Kinderzahnheilkunde über Ernährung, Kieferorthopädie, KI und Mundschleimhautveränderungen bis zur Alterszahnheilkunde. Ein kurzer Hinweis noch in eigener Sache: Die nächste Ausgabe der zm erscheint am 16. Juli und nicht wie gewohnt am 1. Juli. Sie müssen sich also etwas länger gedulden. Viel Spaß bei der Lektüre Sascha Rudat Chefredakteur In der Titelgeschichte dieser Ausgabe beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema IOS. Nein, gemeint ist nicht Apple’s Smartphone-Betriebssystem, sondern Intraoralscanner, die in den letzten 30 Jahren einen Siegeszug in den Zahnarztpraxen hingelegt haben, der seinesgleichen sucht. Ursprünglich gestartet sind IOS in der restaurativen Versorgung. Zunächst wollte man Keramik-Inlays möglichst direkt und effizient herstellen – und dafür musste die Mundsituation digitalisiert werden. Dass man mit dem digitalen Abbild der Mundhöhle den eigentlichen Quantensprung vor sich hatte, wurde erst nach und nach klar. Der vollständige digitale Workflow etablierte sich phasenweise. Und die technische Entwicklung ging stetig weiter. Seit einem knappen Jahrzehnt sind in vielen Fällen physische Abformungen kaum noch erforderlich. Erstmals konnten auch Gesamtkiefer in vertretbarer Zeit und mit für zahlreiche Anwendungen ausreichender Genauigkeit gescannt werden. Das erleichtert an vielen Stellen die Arbeit ungemein. In unserem Fortbildungsteil zum Intraoralscanner in dieser und in der nächsten Ausgabe gehen die Autorinnen und Autoren einer Reihe von Fragen nach: Was funktioniert heute wirklich digital? Wo liegen weiterhin Grenzen? Was ist klinisch sinnvoll? Und gibt es vielleicht auch heute noch Indikationen, bei denen die konventionelle Abformung Vorteile bietet? In dieser Ausgabe zeigen wir, welches die gängigen Geräte am Markt sind und welche Anwendungsmöglichkeiten sie bieten. Dann steigen unsere Expertinnen und Experten in die Welt der restaurativen Abformungen ein, zeigen die Historie und den beispielhaften Workflow. Der dritte Artikel dieser Ausgabe widmet sich den Möglichkeiten in der Prothetik. Wir beschreiben die Indikationen für den Einsatz von Intraoralscannern und geben Tipps für gute Scanergebnisse. Im nächsten Heft geht es dann um den Einsatz von Intraoralscannern in der Implantatplanung. Außerdem geben wir eine Anleitung zu den ersten Schritten mit einem IOS. Beachtung findet in unserem Fortbildungsteil natürlich auch die seit März 2026 bestehende Leitlinie zum „Intraoralscan in der Zahnmedizin“. In Hintergrundkästen gehen unsere Autorinnen und Autoren jeweils auf Schwerpunkte der Leitlinie ein. Daneben setzen wir in dieser Ausgabe die Serie zur Studie „Berufsbild Angehender und junger Zahnärztinnen und Zahnärzte“ fort. Dabei geht es diesmal um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die für viele junge Zahnärztinnen und Zahnärzte eine zentrale Rolle im Entscheidungsprozess für die Niederlassung spielt. Die Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) zeigt: Partnerschaft, Kinderwunsch und Familiengründung beeinflussen auch, welches Arbeitsmodell sie wählen, um beides miteinander zu verbinden. Foto: Lopata/axentis

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