Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 18

Parodontale Nachsorge mit System: Wie Risikopatient:innen mit meridol® PARODONT EXPERT profitieren Eine erfolgreiche Parodontaltherapie endet nicht mit dem Praxisbesuch: Zwei Fallstudien zeigen, wie eine konsequente Nachsorge, motivierte Patient:innen und das meridol® PARODONT EXPERT System selbst bei Risikopatient:innen zu messbaren Verbesserungen bei Plaque, Entzündung und Zahnfleischgesundheit führen. Setzen Sie auf Adhärenz: Entscheidend für den Therapieerfolg In der ersten Fallstudie begleitete Dentalhygienikerin Petra Natter, BA, einen männlichen Patienten zwischen 50 und 60 Jahren. Nach einem „Zahnarzttrauma“ hatte er mehrere Jahre keine Praxis besucht. Beruflich stark eingespannt, mit erhöhtem Langzeitblutzuckerwert (HbA1c 6,8 %), moderatem Übergewicht und Bluthochdruckmedikation zählte er zu einer Risikogruppe für parodontale Erkrankungen. Nach Mundhygieneinstruktion, professioneller mechanischer Plaquereduktion und antiinfektiöser Therapie folgten regelmäßige Termine der unterstützenden Parodontaltherapie (UPT). Natter etablierte ein klar strukturiertes Pflegeprogramm, überprüfte regelmäßig die häusliche Mundhygiene und motivierte den Patienten kontinuierlich. Es zeigte sich jedoch wiederholt, dass die häusliche Mundhygiene für den Patienten eine Herausforderung blieb. Ergänzend wurde daher das meridol® PARODONT EXPERT System aus Zahnpasta und Mundspülung in die tägliche Routine integriert. Die Adhärenz des Patienten verbesserte sich dadurch deutlich. Sowohl die parodontalen Befunde als auch die systemischen Werte stabilisierten sich; der HbA1c-Wert sank auf 5,5 Prozent. Natter betont: „In diesem Fall zeigte sich, dass die antientzündliche Zahnpasta und Mundspülung einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Stabilisierung leisten konnten, sowohl für die Kontrolle der Entzündung als auch für eine bessere Adhärenz des Patienten.“ Antimikrobiell unterstütztes Biofilmmanagement Die zweite Fallstudie stammt von Dentalhygienikerin Fabienne Käser. Ihr Patient: ein männlicher Raucher in den 40ern mit einer 25-Pack-Years-Anamnese. Trotz halbjährlicher professioneller Zahnreinigung und sorgfältiger häuslicher Mundhygiene – zweimal täglich zwei Minuten mit der Schallzahnbürste, tägliche Interdentalbürsten sowie desensibilisierende Zahnpasten – bestanden persistierende parodontale Taschen bis 5 mm und ausgeprägte Blutungen beim Sondieren. Käser setzte auf die Kombination aus mechanischer Plaqueentfernung und der meridol® PARODONT EXPERT Mundspülung mit Hyaluronsäure, Zink und Cetylpyridiniumchlorid (CPC). Während Hyaluronsäure regenerativ und entzündungshemmend wirkt, tragen Zink und CPC zur antibakteriellen Kontrolle des Biofilms bei. Nach sechs Monaten zeigten sich deutlich verbesserte Gingivareaktionen, eine schnellere Wundheilung und eine reduzierte Empfindlichkeit. Käser resümiert: „Die Kombination stabilisierte das Gewebe und steigerte die Compliance des Patienten deutlich.“ Ganzheitliche Pflege für nachhaltigen Erfolg Beide Fälle verdeutlichen: Erfolgreiche Parodontaltherapie endet nicht in der Praxis, sondern erfordert eine konsequente, alltagstaugliche Mundpflege. Das meridol® PARODONT EXPERT System aus Zahnpasta und Mundspülung stärkt die Widerstandskraft des Zahnfleischs, unterstützt Heilungsprozesse und hilft, erneuten Entzündungen vorzubeugen. Für Zahnärzt:innen bieten die Ergebnisse eine klare Orientierung: Ein abgestimmtes Pflegesystem, kombiniert mit strukturierten Routinen und gezielter Patientenberatung, kann die Therapieeffizienz erhöhen und langfristige Stabilität fördern. Die vollständigen Studien sind online auf der CP GABA Website verfügbar. cpgabaprofessional.de

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