POLITIK | 63 zm116 Nr. 20, 16.10.2026, (1593) UMFRAGE ZUR AMBULANTEN KRISENRESILIENZ Die meisten Praxen haben keinen Notfallplan Ob Strom- oder Internetausfall: Auf Krisen, Kriege und Konflikte sind die meisten Praxen nicht vorbereitet. Das zeigt eine Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zur Krisenresilienz in Deutschland. Von Ende April bis Ende Juli 2026 hat das Zi im Rahmen seines Praxis-Panels (ZiPP) knapp 4.000 Praxen zu ihrer Vorbereitung auf unterschiedliche Krisenszenarien befragt. Danach verfügen 82 Prozent der befragten Praxen über keinen Notfallplan für einen Stromausfall, bei einem Ausfall der Telekommunikationssysteme sind es 80 Prozent. Vielen Befragten fehlt zudem Klarheit über ihre Rolle, die geltenden Zuständigkeiten und die Kommunikationswege im Katastrophenfall. Unklar: Zuständigkeiten und Kommunikationswege 65 Prozent der ärztlichen und 75 Prozent der psychotherapeutischen Praxen geben an, Patientinnen und Patienten mit einem kurzfristig zwingenden Behandlungsbedarf im Krisenfall schnell bestimmen zu können. Von den grundsätzlich zur Unterstützung bereiten Ärztinnen und Ärzten Beim Aufbau krisenfester Versorgungsstrukturen müssen auch die ambulanten Praxen stärker berücksichtigt werden. Foto: kebox-stock.adobe.com Foto: Zi Welcher Anteil der gewöhnlich in Ihrer Praxis versorgten Patienten/-innen müsste auch im Krisenoder Katastrophenfall zwingend kurzfristig versorgt werden (ggf. in einer anderen Praxis)?
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