Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 20

64 | POLITIK würden 76 Prozent auch an einem anderen, für sie täglich erreichbaren Ort tätig werden. Weitere 21 Prozent würden medizinische Hilfe in größerer Entfernung leisten. Wanted: Ansprechpartner und Checklisten Besonders häufig wünschen sich die Befragten Übersichten wichtiger Ansprechpartner, praxisnahe Handlungsempfehlungen und geeignete Checklisten. „Krisenfestigkeit beginnt lange vor dem eigentlichen Ereignis", bekräftigt der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried und unterstützt deren Wünsche. „Wir müssen regionale Risiken und drohende Kapazitätsengpässe frühzeitig erkennen und zugleich die ambulanten Strukturen verbindlich in die Krisenplanung einbeziehen. Dafür brauchen die Praxen klare Zuständigkeiten, verlässliche Kommunikationswege und konkrete Handlungsempfehlungen.“ Digitale Krisenresilienz setze zudem belastbare Infrastrukturen voraus. Von Stillfried: „Die Befragungsergebnisse sind somit als klares Signal dafür zu verstehen, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen ein gesetzlich fundiertes undfinanziertes Mandat für eine aktive Rolle im Krisenmanagement und in der Vorbereitung darauf bekommen.“ ck zm116 Nr. 20, 16.10.2026, (1594) Foto: Zi Foto: Zi Alles in allem, wie fühlen Sie sich auf die folgenden möglichen Krisensituationen und Katastrophenfälle vorbereitet? Stellen Sie sich vor, es kommt zu einem unerwarteten, einwöchigen Stromausfall mit Ausfall der Telekommunikationssysteme: Bitte geben Sie an, welche der folgenden Aussagen auf Ihre Praxis zutreffen würden:

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