82 | GESELLSCHAFT AUFRUF ZUR UNTERSTÜTZUNG Nepal nach der Flut: So können Sie helfen! Joachim Hoffmann „Ekarka“ – das ist nepali und bedeutet übersetzt „miteinander“. Nach der Flutkatastrophe Ende August brauchen die Menschen in den betroffenen Regionen Hilfe, entweder als direkte Katastrophenhilfe nach der Sturzflut oder als langfristige Unterstützung für ein Schulprojekt. Leicht möglich ist das über den gleichnamigen Stiftungsfonds. Die Chhatrapati Free Clinic in Kathmandu, die wir dank der Unterstützung aus der Kollegenschaft seit mehr als 35 Jahren unterstützen, ist zu weit vom unmittelbaren Krisengeschehen entfernt, um selbst direkt an der Nothilfe vor Ort beteiligt zu sein. Ihre drei Krankentransporter sind aber derzeit dort im Einsatz – tragischerweise allerdings nicht, um Kranke zu transportieren, sondern um die Toten zu den Verbrennungsplätzen zu bringen. Wir haben kürzlich den Stiftungsfonds „Ekarka Nepal“ bei der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung aufgesetzt, um Hilfe zu leisten. Wie können Sie nun die Menschen vor Ort unterstützen? Mit Spenden! Jeder Betrag hilft und Sie können entscheiden, welche der beiden Optionen Sie präferieren: die direkte Katastrophenhilfe nach der Sturzflut oder das Schulprojekt. Das langfristige Entwicklungsprojekt Durch Zufall oder nicht sind wir zu einer Aufgabe gekommen, die uns die nächsten Jahre beschäftigen wird und bei der wir Unterstützung benötigen: Wir kümmern uns um den Erhalt einer Bergschule, die hinter mehreren 5.000 Meter hohen, verschneiten Pässen in einem der abgeschiedensten Himalaya-Dörfer in der oberen DolpoRegion liegt. So entlegen, dass man dort weder ein Dorf noch gar eine Schule vermuten würde. Und eben in dem Moment, als wir dort eintreffen, läuft die Förderung nach 25 Jahren aus. Ohne finanzielle Hilfe kann die Bergschule nicht existieren. Für ihren Erhalt haben wir den Stiftungsfonds „EkarkaDas Foto zeigt die kleine Bergschule in der abgelegenen Region Dolpo. In einem mit ihr verbundenen Internat in Kathmandu gibt es Unterkünfte für Waisenkinder, die ihre Eltern durch die Flut verloren haben. zm116 Nr. 20, 16.10.2026, (1612) Lesen, schreiben, rechnen – die Kinder lernen hier auf mehr als 4.000 Metern Höhe.
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