GESELLSCHAFT | 83 Fotos: Joachim Hoffmann Nepal“ bei der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung eingerichtet, der die Finanzierung für die nächsten fünf Jahre sichert, aber langfristig weitere Zuschüsse braucht. Unmittelbare Hilfe für Kinder aus dem Katastrophengebiet Schülerinnen und Schüler, die in der Bergschule nach acht Jahren den Abschluss schaffen, setzen ihre Ausbildung in Kathmandu fort – an der „Surya Shikshya Sadan Foundation“, ebenfalls eine gemeinnützige Einrichtung. Momentan leben dort 30 Schüler aus der Bergschule in Bhijer zusammen mit 35 Waisenkindern aus anderen Himalaya-Regionen. Wir haben das Internat im Dezember 2025 selbst besucht. Nun hat sich über das Internat für uns eine erste Möglichkeit eröffnet, auch Kindern Hilfe zukommen zu lassen, die durch die Sturzflut ihre Eltern verloren haben. Seit einigen Tagen wird von der Surya Shikshya Sadan Foundation die langfristige Aufnahme von Kindern aus dem nach der Flutkatastrophe errichteten Aufnahmezentrum in Godawari vorbereitet. Wie viele und wie lange, kann im Moment noch niemand sagen. Für Unterkunft einschließlich Essen, Kleidung, Medizin und psychologischer Betreuung sowie für den späteren Schulbesuch rechnet die Stiftung mit 18.000 nepalesischen Rupien pro Kind und Monat – rund 105 Euro. Jeder Betrag hilft, er muss nicht einem ganzen Monat entsprechen. Mit Angabe des Verwendungszwecks entscheiden Sie darüber, ob Ihre Spende der langfristigen Sicherung der Bergschule oder der Katastrophenhilfe zugute kommen soll. Kollegiale Grüße und Danke an alle, die sich beteiligen. Namaste! n Spendenkonto Empfänger: GLS Zukunftsstiftung Entwicklung IBAN: DE05 4306 0967 0012 3300 10 Verwendungszweck für die Bergschule: SF Ekarka Nepal oder Verwendungszweck für die Katastrophenhilfe: SF Ekarka Nepal – Sturzflut Auf der Überweisung geben Sie bitte Ihre Adresse an, damit eine Spendenquittung zu Beginn des Folgejahres zugesandt werden kann. Die Spenden fließen ohne Abzug von Verwaltungskosten in das entsprechende Projekt. Mehr Infos: www.ekarka-nepal.de Fragen gerne an: kontakt@ekarkanepal.de zm116 Nr. 20, 16.10.2026, (1613) Die nepalesische Regierung hat in Godawari ein Aufnahmezentrum eingerichtet, wo verwaiste Kinder von verschiedenen NGOs betreut werden. Die Behörden erfassen die Daten, suchen nach Familienangehörigen und prüfen, ob die Kinder wieder mit ihren Elternteilen oder Verwandten zusammengeführt werden können oder ob sie für eine längerfristige Rehabilitation und Betreuung vermittelt werden müssen. Nach Angaben vom 15. September betrifft das derzeit 1.233 Kinder. Und nahezu abgeschieden von der Außenwelt. Dr. med. Joachim Hoffmann Zahnarzt mit Schwerpunkt Implantatchirurgie und -prothetik aus Jena Vorsitzender der Gesellschaft für medizinisch-technische Zusammenarbeit (GMTZ) Foto: Hoffmann
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