Zahnärztliche Mitteilungen Nr. 11

zm 109, Nr. 11, 1.6.2019, (1207) und Lernsystem „CIRS dent – Jeder Zahn zählt!“ für Praxen sei ein weiterer Beitrag zu einem Mehr an Patientensicherheit (www.cirsdent-jzz.de ). „Die aktive Mitwirkung von Zahnärzteschaft und Praxispersonal ist dabei sehr ausgeprägt – das ist entscheidend! Qualitäts- förderung und eine konsequente Fehlervermeidungskultur können nur in den Praxen nach dem Grundsatz ‚Jeder Fehler ist einer zu viel‘ erfolgreich gelebt werden. Trotz höchster Standards lassen sich Fehler nie völlig ausschließen. Statt aber auf noch mehr Bürokratie und Bevormundung setzen wir als Berufsstand auf Beteiligung und Verantwortung, um die Patientensicherheit kontinuierlich weiter zu verbessern“, betonte Eßer. nb Gutachterteams des MDK prüfen laut eigenen Angaben Vorwürfe von Behandlungsfehlern im Auftrag der gesetz- lichen Krankenkassen. Sie gehen dabei der Frage nach, ob die Behandlung nach dem anerkannten medizinischen Standard und in aller Sorgfalt abgelaufen ist. Liegt ein Behandlungsfehler vor, wird außerdem geprüft, ob der Schaden, den Versicherte erlitten haben, durch den Fehler verursacht worden ist. Die Anzahl der jährlich begutachteten Fälle ist in den ver- gangenen zehn Jahren von rund 10.000 im Jahr 2008 auf 14.133 im Jahr 2018 gestiegen. Den größten Anstieg gab es zwischen 2012 und 2013. Die Anzahl der Fälle stieg in dieser Zeit um 17 Prozent von 12.000 auf knapp über 14.000. In den Folgejahren ist die Anzahl der Gutachten weitgehend stabil geblieben. 2017 waren die Begutach- tungen erstmals seit 2012 leicht rückläufig; sie sind 2018 aber wieder um über 600 Fälle gestiegen. In der aktuellen MDK-Statistik betrafen zwei Drittel der Vorwürfe Behandlungen in der stationären Versorgung, zumeist in Krankenhäusern (9.433 Fälle); ein Drittel be- zog sich auf Arztpraxen (4.649 Fälle). Bei der Verteilung der Vorwürfe auf die Fachgebiete haben die Fälle aus Orthopädie und Unfallchirurgie mit 31 Prozent den größten Anteil. Das entspricht 4.349 Fällen. In 1.164 Fällen wurde ein Fehler festgestellt. Das entspricht einer Quote von 26,8 Prozent. 13 Prozent aller Vorwürfe betrafen die Innere Medizin und Allgemeinmedizin (1.792 Fälle), 9 Prozent die Allge- mein- und Viszeralchirurgie (1.315 Fälle), ebenfalls 9 Pro- zent (1.231 Fälle) die Frauenheilkunde und Geburtshilfe, 8 Prozent die Zahnmedizin, inklusive Oralchirurgie und Kieferorthopädie (1.109 Fälle) und 5 Prozent die Pflege (794 Fälle). \ Die MDK-Statistik HINTERGRUND Mit COMPLEO – Ihrem festsitzenden Zahnersatz von Flemming Dental – gewinnen Sie mehr Zeit für das Wesentliche. Profitieren Sie von dem übersichtlichen Konzept für die treffsichere Produkt- und Materialwahl im prothetischen Arbeitsalltag. Erfahren Sie mehr und lernen Sie den COMPLEO Guide unter www.flemming-compleo.de/guide kennen! Oder informieren Sie sich unter 040 / 32102 444. Ohne Umweg zum Material der Wahl. Einfach COMPLEO.

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