Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 9

30 | TITEL BZÄK UND KZBV ZU DEN LÄNGSSCHNITTERGEBNISSEN DER DMS • 6 Prävention wirkt im Mund und spart Geld Die vertragszahnärztliche Versorgung demonstriert, wie die Prävention Gesundheit stärkt und Kosten senkt. Das betonten die Spitzen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) bei der Präsentation der Längsschnittergebnisse der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie DMS • 6. Von der Politik forderten sie, die Prävention endlich zum Leitbild gesundheitspolitischen Handelns zu machen. Mit Blick auf die aktuelle gesundheitspolitische Debatte – insbesondere im Zusammenhang mit der anstehenden Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – entfalten die neuen Ergebnisse der DMS • 6 aus Sicht der Zahnärzteschaft eine besondere Relevanz. DerKZBV-VorstandsvorsitzendeMartin Hendges betonte bei der Vorstellung der epidemiologischen Daten in der Bundespressekonferenz: „Ein Blick auf die Ausgabenseite und das Gesundheitsergebnis in der vertragszahnärztlichen Versorgung zeigt deutlich: Prävention wirkt. Nicht nur hinsichtlich der Mundgesundheit, sondern auch finanziell. Die Zahnmedizin ist der einzige relevante Versorgungsbereich, dessen Anteil an den GKV-Leistungsausgaben zuletzt erneut gesunken ist.“ Stellten die Ergebnisse der DMS • 6 im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vor: Jette Krämer, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BZÄK, Dr. Romy Ermler, Präsidentin der BZÄK, Martin Hendges, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV und Prof. Dr. A. Rainer Jordan, Wissenschaftlicher Direktor des IDZ (v.l.n.r.). Foto: Lopata/axentis zm116 Nr. 09, 01.05.2026, (696) „Anders als dem gesamten Gesundheitssektor immer vorgeworfen wird, stimmt im zahnärztlichen Bereich das Verhältnis vom sogenannten Health Outcome und den eingesetzten Mitteln.“ Martin Hendges, KZBV-Vorstandsvorsitzender

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