80 | zmSTARTER zm116 Nr. 11, 01.06.2026, (938) OPTIMIERUNG DER PRAXISWEBSITE FÜR KI-GENERIERTE ANTWORTEN Neue Spielregeln für die Sichtbarkeit Nadja Alin Jung Wer mit seiner Zahnarztpraxis online gefunden werden will, spielte lange ein überschaubares Spiel: Man hielt seine professionell gestaltete Website à jour, kümmerte sich um das Management hochwertiger Links und pflegte das Google-Profil. Aber die Spielregeln haben sich geändert. Neben einem guten Google-Ranking punkten Website-Betreiber inzwischen vor allem mit der Sichtbarkeit in KI-gestützten Suchantworten. Wer heute diese beiden Kanäle nicht bespielt, riskiert im entscheidenden Moment unsichtbar zu sein: nämlich dann, wenn ein potenzieller Patient nach einer Praxis sucht. Trotz aller Veränderungen: Google bleibt der mit Abstand wichtigste Sichtbarkeitskanal für Zahnarztpraxen. Über 95 Prozent der Nutzer, die KI-gestützte Suchwerkzeuge wie ChatGPT verwenden, greifen weiterhin darauf zurück. Damit bleibt die Suchmaschinenoptimierung für geografisch relevante Ergebnisse (Local SEO) das Fundament digitaler Sichtbarkeit. Das Google-Business-Profil mit aktuellen Öffnungszeiten, ansprechenden Fotos und einer aktiven Bewertungsstrategie ist keine Kür – es ist Pflicht. Ebenso wichtig ist die sogenannte NAP-Konsistenz: Name, Adresse und Telefonnummer müssen auf allen digitalen Plattformen identisch hinterlegt sein. Widersprüchliche Angaben schwächen die lokale Autorität der Praxis und damit ihre Sichtbarkeit in Kartendiensten, auf die KI-Systeme zugreifen. Hinzu kommt der technische Faktor: Eine mobilfreundliche Website mit kurzen Ladezeiten und einer technisch reibungslosen Nutzererfahrung ist ein direkter Rankingfaktor in Googles „Mobile First“-Index. Das SEO-Fundament bleibt, für die KI kommt GEO hinzu Aber das Suchverhalten der Patientinnen und Patienten ist spezifischer Foto: Mihail – stock.adobe.com Sie wollen, dass Ihre Praxis im Netz von Patienten gefunden wird? Dann sollten Sie Ihre Website für die KI optimieren.
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