ZAHNMEDIZIN | 57 diagnose einer odontogenen Keratozyste; Hinweise auf eine maligne Transformation ergaben sich nicht. Die Carnoy’sche Lösung wurde bei engem Nervkontakt aufgrund ihrer bekannten Neurotoxizität nicht angewandt. Zur Defektrekonstruktion wurden autologe Knochenspäne aus dem Kieferwinkel in Kombination mit Kollagenkegeln verwendet; dies diente sowohl zur Socket Preservation, der Förderung der knöchernen Regeneration als auch der Wiederherstellung der strukturellen Kontinuität des Unterkiefers. Der postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos. Es zeigten sich keine Hinweise auf Infektionen oder Wundheilungsstörungen. Zudem traten keine Sensibilitätsstörungen auf. Die erste ambulante Kontrolle erfolgte nach drei Monaten und zeigte eine zm116 Nr. 15-16, 16.08.2026, (1203) Abb. 2: Ausdehnung des Befunds im DVT, sagittale Ansicht Fotos: Universitätsmedizin Mainz Abb. 3: Destruktion der Kortikalis mit Bezug zum Nervkanal Dr. med. dent. Josephine Ionfrida Klinik und Poliklinik für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie – Plastische Operationen, Universitätsmedizin Mainz Augustusplatz 2, 55131 Mainz Foto: Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas Klinik und Poliklinik für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie – Plastische Operationen, Universitätsmedizin Mainz Augustusplatz 2, 55131 Mainz Foto: Peter Pulkowski CME AUF ZM-ONLINE Rezidiv einer odontogenen Keratozyste im Unterkiefer mit Nervbeteiligung Für eine erfolgreich gelöste Fortbildung erhalten Sie zwei CME-Punkte der BZÄK/DGZMK. Univ.-Prof. Dr. Dr. Peer W. Kämmerer, MA, FEBOMFS Leitender Oberarzt/ Stellvertr. Klinikdirektor Klinik und Poliklinik für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie – Plastische Operationen, Universitätsmedizin Mainz Augustusplatz 2, 55131 Mainz Foto: Kämmerer
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