TITEL | 37 zm116 Nr. 17, 01.09.2026, (1279) Klinischer Ablauf der Autotransplantation Anamnese, Alter, Wachstumphase, Compliance, Wünsche und Erwartungen des Patienten/der Patientin/der Eltern, diagnostische Analyse, klinische und radiologische Untersuchung zu ersetzender Zahn und Situation der Empfängerregion Vorhandensein, Wurzelwachstum und Form des Transplantatzahns Okklusion und KFO Gesamtkonzept chirurgische Machbarkeit Verfügbarkeit einer multidisziplinären Betreuung Erweiterte Diagnostik und Planung Bildgebung: DVT oder Denta-CT 3D- Druck v.a. von Replika Vermessung vom Transplantatzahn und Alveole beziehungsweise dem zu ersetzenden Zahn OP-Protokoll generieren Vorgehen in der Operation je nach Kooperation, in Lokalanästhesie oder Intubationsnarkose vorsichtige und atraumatische Extraktion des nicht erhaltungswürdigen Zahnes und/oder Präparation der Alveole der Empfängerregion zügige und behutsame Entnahme des Transplantatzahns schonende Transplantation in Empfängerregion in Infraokklusion gegebenenfalls Einschleifen von Vorkontakten im Schmelz flexible Schienung des Transplantatzahns für zwei bis vier Wochen Kontrolle der Einheilung und Entfernung der Schiene gegebenenfalls rechtzeitige endodontische Behandlung des Transplantatzahns kieferorthopädische Therapie und gegebenenfalls ästhetische oder funktionelle Korrektur wie Einschleifen und Aufbauten Entscheidung, Aufklärung und Einwilligung des Patienten/der Patientin/der Eltern zum Gesamtkonzept Recall: klinische und röntgenologische Kontrolle nach 1, 3, 6 und 12 Monaten, danach jährliche klinische Kontrollen. Andere Therapieoptionen, je nach klinischer Situation, in Betracht ziehen: kieferorthopädischer Lückenschluss Adhäsivbrücke festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz Implantat Voraussetzungen für Autotransplantation erfüllt? Misserfolg Erfolg oder Überleben Nein Ja Abb. 7: Ablauf der Autotransplantation Quelle: Maria Abdin
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