TITEL | 37 zm116 Nr. 18, 16.09.2026, (1375) Abb. 3: Herstellung der PRF-Plugs: Zentrifugieren nach High-RCF-Protokoll (710 ×g), Trennung des Fibrin-Clots von der roten Phase und Pressen zu einem PRF-Plug Verbindung mit der DVT-Aufnahme konnte die Diagnose „Längsfraktur der Wurzel des Zahns 24“ gestellt werden (Abbildung 1). Chirurgisches Vorgehen – Phase 1 Der längsfrakturierte Zahn 24 wurde extrahiert, das Granulationsgewebe sorgfältig entfernt (Abbildung 2a) und anschließend mittels antimikrobieller photodynamischer Therapie (aPDT) (Fa. Helbo, Wels, Österreich) die Extraktionsalveole dekontaminiert. Aufgrund der ausgedehnten Infektion und des Verlusts der vestibulären Knochenlamelle wurde auf eine primäre Augmentation verzichtet. Stattdessen erfolgte der Alveolenverschluss leitlinienorientiert mittels zweier PRFPlugs, die mit einer PTFE-Kreuznaht (4-0) fixiert wurden. Dafür wurde das High-RCF-Protokoll (710 ×g) verwendet. Nach der Zentrifugation wurde der Fibrin-Clot von den Erythrozyten (rote Phase) getrennt und zu einem PRF-Plug gepresst (Abbildung 3). ZM-LESERSERVICE Die Literaturliste kann auf www.zm-online.de abgerufen oder in der Redaktion angefordert werden. Abb. 4: Socket Preservation der Extraktionsalveole 24 mittels gepresstem PRF-Plug und PTFE-Kreuznaht (4-0) Abb. 5: Einzelzahnaufnahme regio 24; neun Monate nach Extraktion Abb. 6: Implantation neun Monate nach Extraktion Abb. 7: Augmentatabdeckung mittels porciner Kollagenmembran; Fixation mit PTFE-Naht (4-0) Fotos: Torsten Conrad
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