Zahnaerztliche Mitteilungen Nr. 19

48 | ZAHNMEDIZIN autogene Transplantation der Zähne 34 und 44 in die Extraktionsalveolen von 11 und 21. Beide Spenderzähne wiesen ein inkomplett ausgebildetes Wurzelwachstum mit offenem Foramen apicale auf – entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Revaskularisation und ein fortschreitendes Wurzelwachstum nach der Transplantation. Der Eingriff wurde bewusst auf einen Zeitpunkt sechs Wochen nach Extraktion der geminierten Zähne terminiert, um bereits in diesem Intervall kieferorthopädisch eine regelrechte Einordnung der Zähne 12 und 22 in den Zahnbogen zu ermöglichen. Die Therapieplanung umfasste zudem die späzm116 Nr. 19, 01.10.2026, (1482) Abb. 4: Klinischer Zustand nach Extraktion der Zähne 11 und 21: Nun ist ausreichend Platz zur späteren Einordnung der autotransplantierten Zähne. Abb. 6: Klinisches Bild sechs Wochen post extractionem: Die Zähne 12 und 22 konnten kieferorthopädisch regulär eingeordnet werden. Abb. 7: Intraoperative Erweiterung der Empfängeralveole zur Aufnahme des Transplantats mittels Knochenexpander Abb. 8: Atraumatische Entnahme des Zahns 44 aus der Spenderregion unter Schonung des Desmodonts Abb. 5: Extrahierte Zähne 11 und 21 mit der typischen längsverlaufenden Furchenbildung als morphologisches Leitbild der Gemination Abb. 9: Zähne 34 und 44 nach Autotransplantation in die Positionen 11 und 21: finale Stellung mit Stabilisierung über Drahtund Kompositschiene

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