zm116 Nr. 21, 01.11.2026, (1676) 50 | ZAHNMEDIZIN FORTBILDUNG INTRAORALSCANNER – TEIL 2 Mehr als ein Abdruck Liebe Kolleginnen und Kollegen, es gibt in einem Beitrag des Fortbildungsteils [in der nächsten Ausgabe, also in der zm 22/2026, Anm. d. Red.] ein Foto, das mich nicht mehr loslässt: Ein Säugling liegt eingekuschelt in seiner Babyschale, ein Scannerkopf tastet behutsam den Gaumen ab. Kein Löffel, kein Abformmaterial, kein Würgereiz, nur ein paar ruhige Sekunden. Für mich zeigt dieses Bild besser als jede Genauigkeitstabelle, worum es beim Intraoralscanner eigentlich geht – um unsere Patientinnen und Patienten, nämlich um Menschen, denen wir die Behandlung leichter machen können. AB SEITE 62 Vom Scan zum Operationsplan: IOS in Oral- und MKG-Chirurgie Intraoralscanner haben in der Oralchirurgie und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie inzwischen einen festen Platz gefunden. Sie verknüpfen im Matching mit DVT-/CT-Daten das im Körperinneren am Knochen stattfindende chirurgische Geschehen mit den äußeren Strukturen von Zähnen und Gesicht. Beides wird in einen planbaren Bezug zueinander gebracht, mit dem vielfältige nützliche Anwendungen möglich geworden sind. Der Beitrag gibt einen Einblick in die mit dem Intraoralscanner verbundenen therapeutischen Möglichkeiten. AutorInnen: Univ.-Prof. Dr. Dr. Peer W. Kämmerer, MA, FEBOMFS (Mainz), PD Dr. Dr. Sebastian Pietzka (Heidenheim), Dr. Dr. Diana Heimes (Mainz) AB SEITE 52 Von der Datenerhebung bis zur digitalen Fertigung: Totalprothetik im mobilen Einsatz Obwohl der direkte digitale Scan des zahnlosen Kiefers die konventionelle Abformung derzeit nicht ersetzen kann, bringt der Einsatz eines Intraoralscanners im mobilen Einsatz einen entscheidenden Mehrwert, mit dem die totalprothetische Versorgung signifikant vereinfacht werden kann. Der Beitrag zeigt, wie die digitale Datengewinnung im mobilen Setting standardisiert und erfolgreich eingesetzt werden kann und welche Vorteile sich aus dem Einsatz digitaler/teildigitaler Prozessketten ergeben. AutorInnen: PD Dr. Ramona Schweyen, M.Sc. (Halle), Prof. Dr. Jeremias Hey (Halle), ZTM Frank Poerschke (Lütjenburg) Fotos: Universitätsmedizin Mainz
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