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106, Nr. 24 A, 16.12.2016, (1520)
B
I
m Winter 2014/15 wurden ins-
gesamt 16.121 Fragebögen über die Fach-
schaften verteilt oder über die 17 Kassen-
zahnärztlichen Vereinigungen verschickt.
1.367 Zahnmedizinstudierende aller 30
Universitäten mit einem Studiengang der
Zahn-, Mund-, Kieferheilkunde, 1.816
Assistenzzahnärzte und 2.572 angestellte
Zahnärzte nahmen an der Befragung teil.
Zusätzlich wurden Gruppendiskussionen
mit 24 Studierenden durchgeführt.
Diese Befragung bietet zunächst separate
Einblicke in drei unterschiedliche berufliche
Abschnitte junger Zahnmediziner. Nun ist
gerade die Phase des Berufsanfangs ziem-
lich turbulent – vom Studium hinein in die
Assistenzzeit bis zu der Entscheidung: An-
stellung oder Niederlassung? Um Entschei-
dungswege auch zwischen den beruflichen
Phasen besser nachvollziehen zu können,
sollen die ehemaligen Studierenden im
kommenden Januar und zwei Jahre später
erneut befragt werden (Abbildung 1). Die
Ergebnisse der ersten von drei längsschnitt-
lichen Befragungen (Studierende) und der
einmaligen querschnittlichen Befragung
(Assistenten und Angestellte) werden in die-
sem Artikel vorgestellt.
1. Studium
Warum entscheiden sich junge Menschen
für das Zahnmedizinstudium? Motive für
die Berufswahl sind vor allem der Kontakt zu
Was junge Zahnärzte heute wollen
Nele Kettler, David Klingenberger
„Wie willst du in Zukunft arbeiten?“ „Wie stellst du dir deinen Berufseinstieg
vor?“ „Willst du eine Praxis gründen?“ Das Institut der Deutschen Zahnärzte
(IDZ) hat die nächste Generation Zahnärzte – Zahnmedizinstudierende,
Assistenten und Angestellte – nach deren Vorstellungen und Wünschen in puncto
berufliche Lebensplanung gefragt. Welche Handlungsansätze sich daraus für die
Selbstverwaltung ergeben, erläutern Prof. Dr. Dietmar Oesterreich (BZÄK) und
Dr. Günther E. Buchholz (KZBV).
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IDZ-Studie zum Berufsbild